...mit allen Wassern gewaschen

Aktuell
Energieverbrauch

Schätzungen zufolge werden ca. 20% der der bereitgestellten elektrischen Energie zur Förderung und Umwälzung von Flüssigkeiten benutzt.

Aktuelles und Neues aus der Pumpenwelt

Auf diesen Seiten wollen wir Sie über aktuelle Themen rund um Pumpen informieren und Neuigkeiten vorstellen

Brandheiss ist natürlich zur Zeit das Thema Einsparung von Energie. Möglichkeiten, hier seinen Beitrag zu leisten, bieten sich besonders beim Einsatz von Kreiselpumpen geradezu an, denn hier ist die Wirkung besonders effizient.

Der weitaus größte Anteil von Anlagen sind schon bestehende, also ältere Anlagen, daher sollte man hier die Optimierung besonders im Auge behalten. Mal davon ausgegangen, dass bei Neuanlagen und in der Planung dies schon verwirklicht ist.

Pumpentechnik und Anwendung.

Heute werden Pumpen in allen Bereichen angewendet.In Industrie, Gewerbe und Kommunen, in Werksanlagen und Gebäuden. In der Landwirtschaft und im Umweltschutz.

Schätzungen zufolge werden ca. 20% der bereitgestellten elektrischen Energie zur Förderung und Umwälzung von Flüssigkeiten benutzt. Davon könnten, wie weitere Schätzungen besagen, zwischen 20 und 30 % dieser Energie allein durch Optimierung der Pumpensysteme eingespart werden. Allein in der Bundesrepublik wären das jährlich ca. 15 Milliarden Kilowattstunden.

Nun ist in den seltensten Fällen die Pumpe als alleinstehendes Element vorhanden, sondern sie ist Teil eines Gesamtsystems. Sie ist allerdings das alles entscheidende Bauteil in einem System. Sozusagen das Herz.

Mischanlage


In der Regel besteht ein solches Pumpensystem aus Rohrleitungen, Armaturen, Messgeräten, Kesseln, Tanks, Filtern und „Verbrauchern wie Heizung, Wärmetauschern, Kühlaggregaten, Waschanlagen oder verfahrenstechnischen Apparaten.

Also ist auch zur Optimierung - bei Planung und Betrieb - das Gesamtsystem zu betrachten, das Zusammenwirken aller Komponenten.


Eine Analyse aller für die Energie- und Kosteneffizienz entscheidenden Aggregate ist notwendig.

  • Pumpenauswahl
    • Bauart, Werkstoffe, Drehzahl, reparaturfreundliche Konstruktion.
    • Antrieb, Wirkungsgrad des Motors beachten.
  • Regelung
    • Exakten Betriebspunkt ermitteln, Drehzahlregelung statt Drosselung.
  • Rohrleitung
    • Dimension: z.B. geben die Nennweiten der Pumpenstutzen keinerlei Hinweis auf die zweckmäßigen Leitungsquerschnitte! Strömungsgeschwindigkeit.
    • Werkstoffe: Es ist ein großer Unterschied, ob z.B. Gussrohre verwendet werden müssen - oder PE ausreicht.
  • Armaturen
    • Verluste reduzieren. Zeta Werte der Hersteller beachten.
  • Verbraucher
    • Auch diese sollten strömungstechnisch optimal ausgelegt sein, z.B. Rohrschlangen in Wärmetauschern.
  • Einbau und Betrieb
    • Spannungsfreie Montage der Aggregate, auf gute Zugänglichkeit für Wartung und Reparatur achten.
  • Wartung und Instandhaltung
    • Wichtig besonders im Abwasserbereich.
  • Überwachung und Diagnose
    • Messgeräte für Durchfluss und Drücke beobachten um Störungen rechtzeitig zu erkennen.

Da sowohl bei der Planung von neuen Pumpenanlagen als auch bei vorhandenen Pumpensystemen die Möglichkeiten die Energie- und Kosteneffizienz zu erhöhen. Dafür gibt die Analyse der Lebenszykluskosten eine gute Hilfestellung. Zu dieser Methode finden Sie hier (PDF Datei) weitere Informationen.

Quellen: siehe Impressum